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Was diese Woche so los war – Unser Wochenrückblick
In der vergangenen Woche wurden die Feuerwehren im Landkreis Traunstein zu 38 Einsätzen alarmiert.
In unserem Überblick stellen wir diese kurz zusammen. Ergänzende Beiträge oder Bilder können jederzeit an Pressestelle@kfv-traunstein.de oder direkt an Anita Mußner vom Team der Pressestelle übermittelt werden. Vielen Dank an @112News-Chiemgau und an die Feuerwehren für ihre Berichte und Bilder.
Palling
Wegen eines brennenden Holzhaufens, auf freier Wiesenfläche zwischen Polsing und Palling, rückten die Feuerwehren Palling und Freutsmoos aus. Anfangs wurde das Feuer mit dem mitgeführten Wasser aus dem Löschgruppenfahrzeug der Pallinger Wehr bekämpft. Zur Unterstützung forderte die Einsatzleitung die Feuerwehr Freutsmoos nach. So konnte ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet werden und der zeitraubende Aufbau einer mehrere Hundert Meter langen Schlauchleitung wurde nicht mehr notwendig. Wegen der Trockenheit wurde auch die Wiesenfläche rund um den Holzhaufen gewässert. Wertvolle Unterstützung leistete zudem ein Landwirt, der mit einem Rückewagen zu Hilfe kam und den Holzstoß per Kran zerlegte. So konnte die Feuerwehr das abgelagert und verbrannte Holz intensiv benässen. Eine gute Stunde nach der Alarmierung war der Einsatz beendet und die rund 20 Feuerwehrmänner und -frauen der beiden Wehren, die mit vier Fahrzeugen angerückt waren, konnten in die Gerätehäuser zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Stein an der Traun
Auf der B 304 in Stein an der Traun kam es zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Opel Agila, der von Traunstein in Richtung Altenmarkt unterwegs war, kollidierte mit einem weißen Skoda Octavia, der aus entgegengesetzter Richtung fuhr. Bei der Begegnung touchierte der Opel den Skoda, was dazu führte, dass der Skoda seinen linken Hinterreifen verlor und letztendlich auf dem Gehweg zum Stehen kam. Bei dem Vorfall wurden drei Personen leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr aus Stein/Traun war mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort, um die Einsatzstelle abzusichern. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswägen und einem Krankentransportwagen im Einsatz. Die Polizei aus Traunreut hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Aufgrund des Feierabendverkehrs kam es im Bereich der Einsatzstelle zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Übersee
Einsatzkräfte der Wasserrettung von BRK und DLRG sowie der Feuerwehr Übersee suchten am Chiemsee in der Überseer Bucht über Stunden nach einem vermissten 84-jährigen Mann. Der Senior aus München war zuletzt gesehen worden, als er vom Campingplatz Übersee aus mit dem Surfbrett auf den Chiemsee hinausfuhr. Bis zum Abend war er nicht zurückkehrt und die Angehörigen alarmierten die Rettungskräfte. Die rund 35 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Übersee wurden beauftragt zu Fuß weite Uferbereiche zu kontrollieren. Die teilweise sehr unwegsamen und schlecht einsehbaren Uferflächen wurden unter großem Personaleinsatz abgesucht, zudem ufernahe Wasserflächen und angrenzendes Schilf und Gebüsch. Die Boots- und Buggybesatzungen nutzten die, erst kürzlich für derartige Einsätze beschafften besonders leistungsstarken Suchscheinwerfer, ebenso zwei Wärmebildkameras. Der Vermisste konnte in der Dunkelheit jedoch leider nicht aufgefunden werden. Montagmorgen wurde die Suche mit starken Kräften der Wasserrettung fortgesetzt. Die Feuerwehr wurde dazu nicht mehr gebraucht.
Wegen eines brennenden Traktors in einer Kiesgrube nahe Obermoosen, wurde Großalarm nach Alarmstufe B3 für die Feuerwehr ausgelöst. Der Löschzug der Feuerwehr Übersee sowie zusätzlich die Wehr aus Grabenstätt und die Feuerwehr Grassau mit der Drehleiter wurden alarmiert. Ein 17-jähriger Überseer führte in der Kieslagerstätte mit dem Traktor Arbeiten aus, als es unter der Motorhaube zu einem lauten Knall kam. Der Traktor begann zu qualmen, Flammen zündelten aus dem Motorraum, daraufhin setzte der junge Mann einen Notruf ab. Bei Eintreffen der ersten Löschtrupps am Einsatzort, nur wenige Minuten nach der Alarmierung, stand der Traktor in Vollbrand und eine schwarze Rauchsäule ragte in die Höhe. In kürzester Zeit wurde ein Löschaufbau erstellt und Feuerwehrler, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, begannen das brennende Fahrzeug zu löschen. Neben dem Ablöschen des Feuers kümmerten sich die Floriansjünger zudem um das Kühlen des Dieseltanks und banden auslaufende Betriebsstoffe, um Gefahren für die Umwelt, besonders wegen der nahen Tiroler Ache, ausschließen zu können, wie Einsatzleiter Matthias Strohmayer, Kommandant der Feuerwehr Übersee berichtetet. Da das brennende Fahrzeug auf freier Fläche stand, bestand auch keinerlei Gefahr, dass das Feuer auf benachbarten Wald und Gebüsch übergreifen konnte. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannte der Traktor aus und wurde komplett zerstört. Die anrückenden Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Grabenstätt und Grassau wurden nicht mehr gebraucht und noch auf der Anfahrt zum Brandort abbestellt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Übersee, die mit 24 Mann im Einsatz war, konnte rund eineinhalb Stunden nach der Alarmierung wieder abrücken. Wie es zu dem Brand kam noch unklar, vermutet wird ein technischer Defekt. Die Polizei Traunstein, die den Brandfall aufgenommen hatte, schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro.
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